Manuelle Therapie – Chiropraktik

Chiropraktik (griech. cheiro=Hand und praxis=Hand)

Mit Hilfe der Chiropraktik werden Gelenkblockaden gelöst. Meist gehen diese mit Schmerzen und Muskelverspannungen einher. Letztendlich wird eine Druckminderung auf die Nervenbahnen und somit die Aktivierung der Selbstheilungskräfte erzielt.

Durch die Normalisierung der Funktionsfähigkeit und des Zusammenspiels von Gelenken und Muskulatur werden Schmerzzustände gelindert oder sogar ganz beseitigt.

“Vor allem ist es notwendig, sich über den Zustand der Wirbelsäule zu informieren, denn viele Krankheiten gehen von ihr aus”

Hippokrates (ca. 460 – 370 a. Chr.) “de articulis XLV”

Verschiedene Fehlhaltungen im Alltag, Bewegungsmangel, Unfälle oder Fehlbelastungen beim Sport oder unserer Arbeitswelt, verursachen oft so genannte Blockaden in unserer Wirbelsäule.

Blockierungen der Halswirbelsäule lösen teilweise Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel, Hör- und Sehstörungen aus. Im Brustbereich können Rückenschmerzen, Bluthochdruck oder Verdauungsprobleme auftreten und in der unteren Wirbelsäule äußern sich Blockaden oft mit Schmerzen in der Hüfte, im Unterleib oder in Beinen und Füßen.

Wie läuft nun eine chiropraktische Behandlung ab?

Voraussetzung für eine chiropraktische Behandlung ist eine gründliche Anamnese. Ist durch diese eine sogenannte Subluxation eines (Wirbel-)Gelenks diagnostiziert, löst er diese gezielt und ohne viel Kraftaufwand, indem er das Gelenk mittels leichtem Impuls in eine bestimmte Richtung führt. Oft entsteht dabei ein hörbares Knacken, was aber nicht zwangsläufig bei jeder erfolgreichen Justierung vorkommt.

Mit gezielten Massagen und Dehnübungen kann auf zusätzlich betroffene Weichteile und Muskeln eingewirkt werden.

Bei welchen Beschwerden kann Chiropraktik angewandt werden?

  • Kopfschmerz und Migräne
  • Seh- und Hörstörungen
  • Schmerzen im gesamten Wirbelsäulenbereich
  • Schmerzen in den Extremitäten wie Tennisellbogen oder Schulter- und Hüftschmerzen
  • nicht organisch bedingte Bauchschmerzen, auch die 3- Monatskoliken unserer Jüngsten
  • nicht organisch bedingte Brust- und Herzbeschwerden
  • der Beckenschiefstand